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Homöopathie Forum e. V.
Grubmühlerfeldstraße 14 a
82131 Gauting bei München

Telefon: 089 / 89 99 96 17
Telefax: 089 / 89 99 96 10

Informationen für Interessierte

   

 

 
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Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen
gesund zu machen, was man Heilen nennt.
Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte
Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und
Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange

auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheiligsten Wege,
nach deutlich einzusehenden Gründen.

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(§ 1 und §2 des Organon der Heilkunst, Christian Friedrich Samuel Hahnemann)

 


Was ist Homöopathie?

Die Klassische Homöopathie ist eine auf Erfahrungen beruhende ganzheitliche Therapiemethode, die Ende des
18. Jahrhunderts von Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843), Arzt und Chemiker aus Meißen (Sachsen),
entwickelt und praktiziert wurde.

Aus homöopathischer Sicht bedeutet Krankheit stets eine Störung des gesamten Menschen: von Körper und Geist. Im gesunden Zustand hält die dem Organismus innewohnende Lebenskraft Körper, Gefühle und Geist in Harmonie. Wird diese Lebenskraft jedoch geschwächt, dann gerät der Organismus aus dem Gleichgewicht und der ganze Mensch wird krank. Sämtliche dabei auftretende Symptome wie Schmerz, Fieber, Reizbarkeit oder Ängste sind nicht als isolierte Leiden zu verstehen, sondern stehen in Beziehung zueinander.

Um das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, verordnet der homöopathische Therapeut ein Arzneimittel, welches individuell auf den Patienten abgestimmt ist. Diese Arznei setzt einen heilenden Impuls, wodurch innere Ordnung und Harmonie zurückkehren, und damit auch die Gesundheit.

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip, d.h. eine homöopathische Arznei kann einen kranken Organismus nur dann heilen, wenn dessen Beschwerden und Symptome denen ähnlich sind, die genau diese Arznei in einem gesunden Organismus auslösen kann (homöopathische Arzneimittelprüfung).


 

Homöopathie: Welche ist die Richtige?

Die Homöopathie ist kein geschützter Begriff. Auf Grund dessen gibt es eine recht beachtliche Anzahl unterschiedlichster Ansätze, die jeweils für sich in Anspruch nehmen, die ursprüngliche Homöopathie Hahnemanns (gleichbedeutend mit Klassischer Homöopathie) nach "neuesten Erkenntnissen" verändert, erweitert oder gar neu entwickelt zu haben.

In der Tat ist die Homöopathie Hahnemanns, die er in seinem Organon ausführlich begründet, außerordentlich komplex. Sie kann, wenn man sie studiert und sich die Idee dieser Homöopathie im Studium nicht erschließt, aber auch sehr verwirrend sein. Folgerichtig wird dann versucht, das, was verstanden worden ist, in eine Form zu bringen, die sich, ihrer eigenen Logik folgend, weiterentwickelt. Mit dem Ergebnis: und wieder gibt es eine neue Homöopathie!

Die Entwicklung zeigt mittlerweile eine verwirrende Vielfalt von "eigenständigen homöopathischen" Richtungen. Einerseits zeigen sie durchaus bemerkenswerte Impulse und auch entsprechende Resultate, andererseits entwickeln sich aber auch regelrechte Stilblüten. Die Beweggründe für solche Entwicklungen sind sicherlich sehr vielfältig: von der guten Idee oder Erkenntnis über den Impetus endlich "seine eigene Methode" oder direkt den eigenen Namen in der Chronik der Homöopathie zu verewigen oder aber vielleicht auch nur aus finanziellen Erwägungen, um nach den jeweiligen Gebührenordnungen oder -verzeichnissen besser abrechnen zu können.

Für Außenstehende erschließen sich solche Hintergründe nicht und so entsteht
z. T. auch erhebliche Konfusion:

• Was verbirgt sich hinter Bezeichnungen wie: z.B. neue Homöopathie nach ...., Komplexhomöopathie, intuitive Homöopathie, kreative Homöopathie, C4- Homöopathie etc., etc.?
• Was tun, wenn der Homöopath ein Pendel zückt, um das richtige Mittel durch das Pendel zu bestimmen? Oder es kinesiologisch austestet? Oder seine Information über das bestgeeignete Mittel von Geist- oder Engelwesen übermittelt bekommt? Und so weiter und so weiter.....

Grundsätzlich gilt: wer heilt hat recht! Und: In jeder Methodik gibt es auch gute Therapeuten, aber mit der Homöopathie Hahnemanns haben solche Vorgehensweisen nichts zu tun.

Fragen Sie bitte nach, erkundigen Sie sich, prüfen Sie Empfehlungen!!

Es steht uns nicht an, die Qualität der einzelnen Richtungen zu verurteilen. Beurteilen können wir sie schon. Sie sind aber zu tolerieren, auch wenn einzelne Richtungen überhaupt nichts von der wundervollen Vorgehensweise abbilden, die Samuel Hahnemann seinen Schülern mitgab. " Macht's nach, aber macht's genau nach" ist deshalb die Basis der wirklich Klassischen Homöopathie.

Da auch der Begriff Klassische Homöopathie nicht geschützt ist, finden sich auch unter dieser Bezeichnung Therapeuten, die den guten Ruf der Klassischen Homöopathie für sich vereinnahmen, selbst, wenn sie kaum Kenntnisse von dieser Homöopathie Hahnemanns haben.

Am Sichersten sind Sie, wenn Sie sich an einen Klassischen Homöopathen wenden, der in den Therapeutenlisten des BKHD, VKHD oder des Zentralvereins homöopathischer Ärzte aufgeführt ist. Diese Therapeuten haben ein 3-jähriges Studium ausschließlich der Klassischen Homöopathie mit einer zentralen Prüfung erfolgreich absolviert und haben sich zur jährlichen Fortbildung, die zentral überprüft wird, verpflichtet.

Wenn Sie einen Klassischen Homöopathen suchen, folgen Sie den Empfehlungen von Leuten, denen wirklich geholfen wurde. Kennen Sie solche nicht, wenden Sie sich an eine Organisation, die Klassische Homöopathie vertritt (BKHD, VKHD, Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte). Dort ist man bemüht, Ihnen einen Therapeuten in Ihrer Nähe zu benennen, der die grundlegenden Kenntnisse beherrscht.

 
   



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