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Vergiftung durch Homöopathie?
(02.08.2013)

Vor zwanzig Jahren ereignete sich in Österreich ein mysteriöser Todesfall: Eine 32-jährige Patientin verstarb nach akuter viraler Gastroenteritis mit darauf folgenden schweren Lähmungserscheinungen schließlich in einer Klinik an Herzkreislaufversagen. Von der Erkrankung bis zum Tod vergingen kaum zehn Wochen, die eigentliche Todesursache war unklar.

Klar erkennbar waren aber Symptome einer Schwermetallvergiftung, an denen die Patientin litt.
Natürlich geriet sofort das homöopathische Arzneimittel, das die Patientin begleitend in dem Zeitraum eingenommen hatte, unter Verdacht - Arsenicum album. Das Mittel hat die Patientin nach Auskunft ihres Mannes mindestens über zwei Monate hinweg eingenommen, 3 x täglich drei, eventuell auch fünf Globuli in der Potenz D6. Sie war in homöopathischer Behandlung und beschäftigte sich auch selbst seit Jahren schon mit der Homöopathie. Arsenicum album wurde ihr nicht verschrieben, sondern sie hat es sich nach kurzer Rücksprache mit ihrem Hausarzt, der homöopathisch ausgebildet war, aufgrund ihrer anfänglichen Magen-Darm-Symptomatik selbst verordnet.

Der Fall erschien daraufhin unter dem Titel "Arzneimittelprüfung mit tödlichem Ausgang" in der Zeitschrift für Klassische Homöopathie und wird bis heute vor allem in Zusammenhang mit den 10:23 Aktionen von Homöopathie-Kritikern und im Rahmen der Diskussion um die angemessene Dosierung homöopathischer Arzneimittel zitiert.


Die Heilpraktikerin, Apothekerin und Fachpharmazeutin für Toxikologie, Susann Buchheim-Schmidt, rollte diesen Fall nun erneut auf. In Ihrer Veröffentlichung in der Zeitschrift "Naturheilpraxis" kam Buchheim-Schmidt nach einer gründlichen Recherche des Falls zu dem Schluss, dass die Menge der Substanz in den von der Betroffenen eingenommen Globuli bei weitem nicht für eine Vergiftung ausgereicht hätte (nachzulesen in Naturheilpraxis, Ausgaben 10 und 11/2012).

Ein Fazit, dass die Argumente der Kritiker entkräften dürfte.



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